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Der Name Innsbruck (um 1167 als „Inspruk" erstmals genannt) kommt von der Brücke über den Inn, welche in der Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals erbaut wurde. Die Geschichte Innsbrucks erhellt sich um 1133, als die bayerischen Grafen am linken Innufer einen Markt (heute Stadtteil St. Nikolaus) errichteten. Zwischen 1187 und 1204 erfolgte die Erhebung zur Stadt und die Verleihung städtischer Rechte. Es folgte eine absolute Blütezeit, die unter Kaiser Maximilian (1459 - 1519) ihren Höhepunkt erreichte. An ihn erinnert das Wahrzeichen Innsbrucks, das weltbekannte Goldene Dachl in der Innsbrucker Altstadt. Innsbruck war Mittelpunkt des damaligen Europas. Diese Bedeutung und vor allem die musikalische Blütezeit Innsbrucks vom 15. bis ins 18. Jahrhundert prägen auch heute noch die Stadt in kultureller und baulicher Hinsicht. Innsbruck ist internationales Zentrum für Alte Musik, außerdem verhießen das Silber und Kupfer der Bergwerke Schwaz Reichtum. Die Haller Münze brachte Geld, Geschützgießer und Plattnereien versprachen militärische Vorteile. Um den Tirolern ihre Unabhängigkeit zu sichern, gestand Kaiser Maximilian seinen Tirolern 1511 im „Landlibell" das Privileg zu, lediglich die eigenen Grenzen verteidigen zu müssen.
Von 1938 bis 1945 war Österreich und damit auch Innsbruck der Nationalsozialistischen Herrschaft des Großdeutschen Reiches einverleibt. Der Wiederaufbau Innsbrucks ging aufgrund des Aufblühens von Tourismus und Wirtschaft rasch vor sich. Innsbruck wurde internationales Zentrum des Wintersports (1964 und 1976 Austragungsort Olympischer Winterspiele) und erlebt derzeit eine Renaissance auch als Kulturstadt.
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